Zum Inhalt springen
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus

Klausen – ein Wallfahrtsort in der Nachbarschaft

Auf unterschiedlichen Wegen machen sich am letzten Sonntag im September Menschen auf nach Klausen.
2026-09-27, Klausen
Datum:
28. Sept. 2026
Von:
Lydia Schömer

Jährlich pilgern Tausende Menschen zur Wallfahrtskirche nach Klausen, um die Gottesmutter Maria um Hilfe zu bitten oder ihr zu danken. Durch die räumliche Nähe, schließlich grenzt unsere Pfarrei Schweicher Land St. Martinus an die Pfarrei Klausen St. Maria und St. Vinzenz, haben wir zahlreiche Möglichkeiten, auf unterschiedlichen Wegen nach Klausen zu gelangen.

So hatte sich das Ortsteam aus Fell in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Bereits am Samstag, dem 26.09.2026, trafen sich in Fell 10 Erwachsene, um die Wallfahrt intensiver zu erleben. Dabei stand nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern das Miteinander: unterwegs Zeit zum Reden, Lachen, Nachdenken und Innehalten zu haben. Die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen waren eindeutig: „Alles super, gerne nächstes Jahr wieder!“ Angenehm war natürlich auch, dass ein Begleitfahrzeug das Gepäck transportierte.

Am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr trafen sich die Fahrradwallfahrer*innen an unserer Schweicher Pfarrkirche St. Martin. Monika Knobloch hatte sich in diesem Jahr bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen. Gelobt wurden dabei nicht nur die gute Organisation, sondern auch der spirituelle Impuls durch unseren Pastor Dr. Ralph Hildesheim. Er verglich einzelne Fahrradteile mit einer Wallfahrt, sodass es für unterwegs gute Gedanken gab, über die weiter nachgesonnen werden konnte.

Aus Bekond, Föhren und Riol gab es kleine Fußgruppen, die zu unterschiedlichen Uhrzeiten aufbrachen, um pünktlich an der Festmesse um 11:45 Uhr in Klausen teilzunehmen. Pater Albert begrüßte die Teilnehmer*innen und spannte in seiner Predigt den Bogen zu Maria als „Schmerzmittel Gottes“. Im christlichen Kontext ist die Schmerzhafte Muttergottes für viele Menschen eine immerwährende Hilfe und Trösterin der Betrübten.

In den den Fürbitten für die Pfarrgmeinde brachte Gemeindereferentin Astrid Koster im Wechsel mit allen Gottesdienstbesucher*innen unsere Anliegen für Kinder, Jugendliche, Familien sowie ältere und kranke Menschen zum Ausdruck. Kurzum: Wir haben für alle gebetet und die Menschen unserer Pfarrei und darüber hinaus Gott empfohlen.

Am Ende der festlichen Eucharistiefeier dankte Dr. Hildesheim allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. Besonders erwähnt wurde die musikalische Gestaltung durch die Chorgemeinschaft Bekond-Föhren-Naurath zusammen mit dem Kirchenchor Kenn unter der Leitung von Markus Roth. An der Orgel begleitete die Chor- und  Gemeindegesänge unser neuer leitender Kantor des Pastoralen Raumes Schweich, Andreas Konrad.

Anschließend wurden Erinnerungsfotos gemacht. Einige hatten Essen für ein Picknick dabei, andere brachen zu benachbarten Gaststätten und Restaurants auf. So konnte der schöne Sommertag noch ausgiebig genutzt werden.

Als ich allein in der Gnadenkapelle saß, um meine Kerzen anzuzünden, war ich überwältigt von dem Meer an Kerzen, die dort vor der Muttergottes brannten. Ich bin sicher, viele Menschen sind gestärkt wieder nach Hause gefahren, mit einem guten Gedanken oder mit etwas weniger Sorgen, als sie bei ihrer Ankunft hatten.

Auffällig war, dass in diesem Jahr nicht so viele Messdiener*innen dabei waren wie in den vergangenen Jahren. Das Angebot der letzten Wochen für unsere Ministrantinnen und Ministranten war jedoch so groß, dass für manche Familien nahezu jedes Wochenende verplant war. Bemerkenswert ist allerdings: Heute sind viele gemeinsam mit unserem Kaplan Adrian Sasmaz auf Wallfahrt nach Metz, um dort mit Papst Leo XIV. Gottesdienst zu feiern.

Rüdiger Glaub-Engelskirchen
Gemeindereferent

Unsere Fahrrad- und Fußwallfahrer*innen

2 Bilder