Zum Inhalt springen
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus

Danke zum Abschied

Pastor Huber verabschiedet sich
Datum:
20. Jan. 2026
Von:
Axel Huber
Axel Huber, Koop. Pfarrer

„Wie wenig nütze ich bin,

ich hebe den Finger und hinterlasse

nicht den kleinsten Strich

in der Luft.

 

Die Zeit verwischt mein Gesicht,

sie hat schon begonnen.

Hinter meinen Schritten im Staub

wäscht der Regen die Straße blank

wie eine Hausfrau.

 

Ich war hier.

Ich gehe vorüber

ohne Spur.

Die Ulmen am Weg

winken mir zu wie ich komme,

grün blau goldener Gruß,

und vergessen mich,

eh ich vorbei bin.

 

Ich gehe vorüber -

aber ich lasse vielleicht

den kleinen Ton meiner Stimme,

mein Lachen und meine Tränen

und auch den Gruß der Bäume im Abend

auf einem Stückchen Papier.

 

Und im Vorbeigehn,

ganz absichtslos,

zünde ich die ein oder andere

Laterne an

in den Herzen am Wegrand.“

 

Mit diesen Zeilen reflektiert 1957 die Dichterin Hilde Domin menschliches Leben und bringt dabei treffend meine Gedanken zum Ausdruck, die mich angesichts meines Abschieds aus der Pfarreiengemeinschaft Schweich nach über elf Jahren bewegen.

Ich bin dankbar für die ehrlichen Worte und Geschenke zu meinem Abschied, für all die Menschen, die sich in den vergangenen elf Jahren von mir begleiten ließen, in Freud und Leid, für alle, die mit mir Gottes Spuren in unserem Leben entdecken wollten - auch mal anders, auf neuen Wegen und in neuen Weisen - und für alle, die der Führung durch Gottes Geist vertrauen und seine Kirche in eine neue Gestalt begleiten.

Ich bedaure, wo Menschen durch mich verletzt wurden und sich abgestoßen fühlten.

Ich vertraue darauf, dass Gottes Stern, der uns an Weihnachten aufgeleuchtet ist, auch weiterhin leuchtet und alle zum Ziel bringen wird, die sich von Gottes Stern führen lassen und bereit sind, aufzubrechen und Neues zu entdecken - vielleicht mit einer brennenden Laterne in der Hand.

Drum (nach GL 259) „Gottes Stern, leuchte uns, Himmelslicht der Schöpfung. Aus Finsternis und dunkler Nacht hat Gott der Welt das Licht gebracht. Gottes Stern, zeige uns stets den Weg zum Leben. Durch Jesu Kreuz, der Liebe Macht, ist Gottes Heil an uns vollbracht. Gottes Geist ist uns geschenkt, der uns durch die Zeiten lenkt.“ Amen.

Ihr Kooperator Pfr. Axel Huber