Aus dem Kirchengemeinderat der Pfarrei Schweicher Land St. Martinus

Die Ortsgemeinde Föhren plant ein neues Dorfgemeinschaftshaus. Eine Planungsvariante sieht vor, dass das Dorfgemeinschaftshaus im Bereich der Föhrener Kirche und des Föhrener Pfarrheims entstehen kann.
Deshalb richtet die Ortsbürgermeisterin, Frau Rosi Radant, an die Pfarrei Schweicher Land St. Martinus den Antrag, der Kirchengemeinderat möge den Beschluss fassen, die Kirche (Profanierung) und das Pfarrheim an die Ortsgemeinde abzugeben, falls diese Planungsvariante umgesetzt werden soll.
Dabei wird ausdrücklich vermerkt, dass die Pfarrei die Möglichkeit haben wird, im Bereich des jetzigen alten Kirchenabschnitts Gottesdienste zu feiern und von kirchlichen Gruppen und Gruppierungen wie beispielsweise Pfadfinder oder dem Kirchenchor und für kirchliche Angebote wie beispielsweise die Bücherei Räumlichkeiten entsprechend genutzt werden können.
Der Kirchengemeinderat stimmt diesem Antrag der Ortsgemeinde Föhren in geheimer Abstimmung zu.
In der Sitzung waren zunächst Herr Condné, Leiter der Immobilienabteilung des Bistums Trier, Herr Valerius, Immobilienabteilung und Herr Paulke, kirchlicher Denkmalschutz anwesend.
Mit ihnen wurde ausführlich diskutiert, welche Möglichkeiten die Pfarrei hat und welche Argumente zu berücksichtigen sind.
In dem Zusammenhang wurde klargestellt, dass der Vorschlag der Initiative „Zukunft der Kirche in Föhren“, für den auch eine Unterschriftenliste eingereicht wurde, keine umsetzbare Lösung bietet, da die Zivilgemeinde nur dann das Dorfgemeinschaftshaus im Bereich der Kirche und des Pfarrheims umsetzen kann, wenn die gesamte Kirche profaniert wird.
Dennoch können danach selbstverständlich Gottesdienste in dem Bereich der „alten Kirche“ gefeiert werden.
Außerdem wurde dargelegt, dass eine Renovierung der Kirche durch die Pfarrei mit zurzeit geschätzten 2 Millionen Euro Kosten die finanziellen Möglichkeiten der Pfarrei trotz etwaiger Zuschüsse weit überfordern würde.
