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Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
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Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
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Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
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Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
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Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus

Geistlicher Impuls zum Schulstart

Schulstart

Der Sommer scheint gerade erst begonnen zu haben - und doch sind sechs Wochen Ferien wie im Flug vergangen. Viele Schülerinnen und Schüler können das bestätigen. Während manche Eltern erleichtert sind, dass sie die lange Ferienzeit gut überbrückt haben - denn nur wenige können sechs Wochen Urlaub nehmen - klingelt am Montagmorgen wieder früh der Wecker. Ein neues Schuljahr beginnt.

In unserer Pfarrei Schweicher Land feiern wir in diesen Tagen zahlreiche Einschulungsgottesdienste. Sie sind für viele Familien ein besonderer Moment: ein Übergang, ein Aufbruch, ein Schritt in etwas Neues.

Gerade jetzt denke ich gerne an die Geschichte von Hannes Strohkopf, die uns der Kinderbuchautor Janosch geschenkt hat. Hannes ist ein verträumter Junge, der sich in der Schule schwertut. Seine Leistungen sind nicht die besten, und manchmal wird er von anderen ausgelacht. In seiner Not schreibt er an seinen Onkel in Amerika - und wartet gespannt auf eine Antwort. Der Onkel schickt ihm ein Zauberpulver. Wenn Hannes es benutzt, erscheint ein unsichtbarer Indianer, der ihm Mut macht, ihn stärkt und ihm sein Selbstvertrauen zurückgibt. So kann Hannes wieder aufrecht und mit neuer Zuversicht seinen Weg gehen.


Diese kleine Geschichte fasziniert mich, weil sie so einfach und zugleich so wahr ist: Wir können oft viel mehr, als wir uns selbst zutrauen - wenn wir an uns glauben.

Vielleicht denkt ein Erstklässler in diesen Tagen: Wäre ich doch im Kindergarten geblieben.

Vielleicht ringt eine Fünftklässlerin mit den neuen Fremdsprachen.

Vielleicht fühlt sich ein Oberstufenschüler im Kurssystem noch verloren.

Vielleicht läuft es im Studium oder im Beruf gerade nicht rund.

Solche Gedanken gehören zum Leben. Sie zeigen, dass wir Menschen sind - mit Hoffnungen, mit Fragen, mit Unsicherheiten.

Mit meinen Zeilen möchte ich Mut machen. Wir Christen dürfen darauf vertrauen, dass Gott unsere Wege mit uns geht. Nicht nur an großen Tagen, sondern mitten im Alltag, zwischen Schulranzen, Stundenplänen und neuen Herausforderungen. Wenn diese Gewissheit in den Familien spürbar wird, dann ist vieles nur noch halb so aufregend - und manches sogar leichter.

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern, Lehrkräften und Begleitenden einen gesegneten Start in das neue Schuljahr. Möge Gottes guter Geist sie stärken, begleiten und immer wieder neu ermutigen.

Rüdiger Glaub-Engelskirchen, Gemeindereferent