Familiengottesdienst am Ostermontag in Riol

Strahlende Farben, fröhliche Kinderstimmen und ein Hauch von Osterwunder – so präsentierte sich der Familiengottesdienst am Ostermontag in Riol. Um 10.30 Uhr füllten 55 Kinder mit ihren Familien das Kirchenschiff und schenkten der Feier der Pfarrei Schweicher Land St. Martinus ein besonders lebendiges Bild.
Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen begrüßte die Gemeinde herzlich und wünschte allen frohe Ostern. Schon beim ersten Blick in die Runde wurde deutlich: Dieser Gottesdienst würde bunt werden. Die Kinder hielten farbige Kreppbänder in den Händen – kleine Zeichen der Freude, die später noch eine besondere Rolle spielen sollten.
Das Evangelium wurde von drei Kindern als Rollenspiel vorgetragen. Im Anschluss lud Rüdiger Glaub-Engelskirchen alle Kinder ein, nach vorne zu kommen. Dort wartete ein großer, zunächst karger Ast darauf, mit den bunten Bändern geschmückt zu werden.
So wie Jesus den Emmausjüngern neue Hoffnung und Farbe ins Leben brachte, verwandelten die Kinder den scheinbar toten Ast in ein farbenfrohes Zeichen der Auferstehung. Ein stiller, aber kraftvoller Moment, der die Botschaft des Ostertages sichtbar machte. Katja Basten untermalte diese Mitmachaktion mit meditativer Musik.
Auch die Fürbitten wurden von Kindern gesprochen – ebenso wie zwei Ostergedichte, die am Ende der Feier vorgetragen wurden. Die jungen Stimmen gaben dem Gottesdienst eine besondere Wärme und Nähe.
Nach dem Schlusssegen hielt es niemanden mehr lange in der Kirche, denn der Osterhase (Daniela Engel-Blesius und Lisa Kanzler) war fleißig gewesen. Rund um die Rioler Kirche hatte er Schokolade und bunte Eier versteckt. Die Kinder stürmten lachend hinaus, suchten, fanden und teilten ihre Schätze.
Währenddessen nutzten viele Eltern die Morgensonne und blieben noch lange beisammenstehen. In entspannter Atmosphäre entstanden zahlreiche „Ostergespräche“, die Gemeinschaft wuchs – und Ostern wurde auch außerhalb der Kirche spürbar.
Für nächstes Jahr gibt es schon eine weitere Idee. Danke an alle, die mit uns gefeiert haben.
Rüdiger Glaub-Engelskirchen, Gemeindereferent
