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Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Riol, Longuich, Schweich, Kenn
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Longuicher Kirche mit Mosel im Vordergrund
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus
Pfarrei Schweicher Land Sankt Martinus

Geistliches Wort

Datum:
23. Jan. 2026
Von:
Rüdiger Glaub-Engelskirchen
Die Welt ist schön

Das neue Jahr hat begonnen und es lädt uns ein, innezuhalten und zugleich mutig nach vorn zu blicken. Bereits beim Neujahrsempfang in Fell waren mir die vier „L‑Wörter“, die Peter Lauster einmal als Schlüsselfunktion bezeichnet hat, eine große Hilfe: Lächeln, loben, lieben und loslassen.

Lächeln
Ein Lächeln ist Ausdruck von Freude und gutem Willen. Es verbindet Menschen, noch bevor ein einziges Wort gesprochen ist. Wenn ich an die Nikolausfeier in Riol zurückdenke, dann kommt mir ein Lächeln auf das Gesicht. Zum Glück konnte der Nikolaus alle 80 Kinder beschenken. Ich wünsche Ihnen, dass Sie beim Rückblick auf das vergangene Jahr viele Momente finden, in denen Sie lächeln konnten: über interessante Begegnungen und über gelungene Feste.

Loben
Loben heißt: einander wertschätzend begegnen. Ein anerkennendes Wort, eine Geste der Zuwendung - all das macht unser Miteinander menschlicher und wärmer. Es ist grandios zu erleben, wie viele Menschen sich in den Ortschaften unserer Pfarrei engagieren.
In Föhren haben wir mit 300 Gottesdienstbesucher*innen am Samstag vor dem 4. Advent ein großes Event erlebt. So etwas ist der Gewinn einer gelungenen Kooperation von Pfadfindern, Kinderchor und Kommunionkindern. Danke für das Friedenslicht von Bethlehem, das wir mitnehmen durften. 
33 Krippenspielkinder haben an Heiligabend unsere große Kenner Kirche mit schauspielerischem Talent und ansprechenden weihnachtlichen Gesängen gefüllt. So voll habe ich unsere Kirche in Kenn noch nicht erlebt. Das Gleiche habe ich über die anderen Kinderkrippenfeiern von meiner Kollegin Astrid und meinem Kollegen Michael gehört. So möchte ich allen danken, die unsere Pfarrei, unser kirchliches Leben lebendig halten: durch ihr Wort, durch ihre Tat, durch ihre Zeit, durch ihr Herzblut. Auch unser Sternsingergottesdienst in Bekond mit anschließendem Neujahrsempfang wurde gelobt. Es war ein schöner Abend mit wertvollen Begegnungen, eine schöne Tradition, die man nach Möglichkeit beibehalten sollte.

Lieben
Lieben - das ist einfach und schwer zugleich. Liebe macht glücklich, sie trägt, sie lässt uns schweben. Manche lieben ihren Beruf, andere ihren Garten und wieder andere die Zeit mit der Familie oder ihren Enkeln. Einen Liebesbrief von Gott haben die zahlreichen Gottesdienstbesucher*innen unserer Sternsingermesse in Schweich gehört, als wir zwei Kommunionkinder getauft haben - Gott liebt jeden einzelnen Menschen persönlich.
Und andererseits kennen wir auch die schmerzliche Seite: Wenn der Tod uns liebe Menschen nimmt, dann bricht oft eine Welt zusammen.

Loslassen
In unserem Lebenscafé versuchen wir, einander Trost zu spenden. So auch bei unserer liturgischen Feier in Longuich, als wir „Weihnachten ohne Dich“ gefeiert haben. Das Loslassen muss immer wieder eingeübt werden. Und dies gilt auch für das Leben in einer Pfarrei. So mussten wir uns Ende Dezember von unserem Kooperator Pfarrer Axel Huber verabschieden, der im Pastoralen Raum in St. Wendel neu beginnt. Meine 30-jährige Erfahrung im kirchlichen Dienst ist bis heute gleichbleibend; wir tun uns mit Abschieden schwer, aber nur so kann auch Neues entstehen und wachsen.
Vielleicht ist das Jahr 2026 eine Einladung, mutiger zu werden: uns von Lebensformen, Gewohnheiten oder Strukturen zu verabschieden, die nicht mehr tragen. Loslassen heißt keineswegs aufgeben - es heißt Raum schaffen, damit Neues wachsen kann.
Wenn ich an den Einzug der Festmesse zur Neugründung denke, dann überkommt mich eine Gänsehaut. Über 80 Messdiener*innen begleiteten Kaplan Adrian Sasmaz und Pfarrer Dr. Ralph Hildesheim beim großen Einzug in die „volle“ Pfarrkirche St. Martin in Schweich. Darum möchte ich dafür werben, dass wir das Neue in unserer Pfarrei offen begrüßen. Veränderungen sind nicht nur Herausforderungen, sie sind auch Chancen für unser Miteinander. Ich verweise im Besonderen auf die Wahl des Kirchengemeinderates am Wochenende 7./8. Februar 2026. Außerdem werden wir Ortsteams gründen, dazu verweise ich auf den Artikel „Bildung von verschiedenen Ortsteams in unserer Pfarrei Schweicher Land“ unter „INFORMATIONEN FÜR ALLE ORTE“. Wir suchen weiterhin Menschen, die uns unterstützen bei den vielfältigen Aufgaben vor Ort. Möge der Heilige Martin, unser teils alter und teils neuer Schutzpatron, uns auf unseren Wegen begleiten, uns Mut schenken und uns lehren, mit offenen Händen und offenen Herzen durchs Jahr zu gehen. Ich kann Ihnen versprechen, wir im Pfarrbüro in Schweich arbeiten mit Menschen für unser Leben gerne!

Ihr und euer Gemeindereferent
Rüdiger Glaub-Engelskirchen